Museum


Das Museum wurde 30. November 1980 eröffnet und war zuerst nur im ersten Stock des sogenannten Kellerbaus untergebracht. Erst 1981 begannen die Arbeiten, um das Kellergewölbe auszubauen. Im Mai 1987 wurden dann die Außenwände des Museums renoviert, so dass das Museum sein heutiges Aussehen erhielt.

Die reiche Handwerker-Tradition hat ihren Niederschlag in den Beständen des Museums gefunden. Folgende Einrichtungen, die als komplett vorhanden zu bewerten sind, wurden ausgestellt: Verkaufsladen "Tante-Emma-Laden", Schuhmacherwerkstatt, Simmermacherwerkstatt, Schreinerwerkstatt, Holzdreherei, Zigarrenmacherei und Schmiede. Im Kellergewölbe des Museums konnte man eine repräsentative Auswahl der Gerätschaften der Landwirtschaft der Vergangenheit besichtigen.

Die Sagen über den Rodensteiner zusammen mit allgemeinen Informationen zum Rittertum wurden im mittleren Raum der ersten Etage behandelt. Hier konnte man ein Kettenhemd, verschiedene Arten von Helmen und ein anderthalbhändiges Schwert anschauen.

Gegenwärtig ist das Museum geschlossen, damit die nötigen Inventarisierungsarbeiten durchgeführt werden können. Die meisten landwirtschaftlichen Geräte ergänzen jetzt der Sammlung des Gruberhofs in Groß-Umstadt. Auch weitere größere Drehbänke wurden an die Spender zurückgegeben, um die Erneuerung des Museums zu ermöglichen.

Trotzdem wird zum Weihnachtsmarkt am dritten Advent das Museum mit verschiedenartigen Angeboten offen sein.