Museum


 Aktivitäten zum Weihnachtsmarkt 2017

Vielen Dank an die mehr als 200 Besucher, die am Weihnachtsmarkt zu uns gekommen sind. Wir freuen uns, dass unsere begehbare Burg Rodenstein so viel Anklang gefunden hat, nicht nur bei den jüngeren Besuchern. Mit dem Steuergerät konnte jeder selber einen Spaziergang durch die Burg machen. Sehr beliebt waren auch die Filme vom Hessischen Rundfunk, die wir gezeigt haben: über den Rodensteiner (mit Walter Renneisen) und über Irmgard Bangert, die hoch talentierte lokale Künstlerin, die so viele „gruselige“ Figuren zu den Erzählungen von Werner Bergenguen kreiert hat. Renneisen präsentierte die Burg Rodenstein und die Sage vom Rodensteiner Ritter und seinem wilden Heer sowie seine Gedanken zu den Erzählungen von Werner Bergengruen.  Der zweite Film zeigte die von Hand gefertigten und kunstvollen Sagengestalten aus Naturmaterialien von Irmgard Bangert und ihren Bezug zu den Rodensteiner Sagen. Am Samstag wurden auch Führungen in der Kirche mit dem Titel "Sagen umwogene Rittergestalten" angeboten. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt: warme Fruchtgetränke mit und ohne Alkohol gab es in unserem Gewölbekeller, als auch Kaffee und Plätzchen im Tante-Emma-Laden. Es folgt einige Eindrücke der Tage im Museum.


Geschichte des Museums

Das Museum wurde 30. November 1980 eröffnet und war zuerst nur im ersten Stock des sogenannten Kellerbaus untergebracht. Erst 1981 begannen die Arbeiten, um das Kellergewölbe auszubauen. Im Mai 1987 wurden dann die Außenwände des Museums renoviert, so dass das Museum sein heutiges Aussehen erhielt.

Die reiche Handwerker-Tradition hat ihren Niederschlag in den Beständen des Museums gefunden. Folgende Einrichtungen, die als komplett vorhanden zu bewerten sind, wurden ausgestellt: Verkaufsladen "Tante-Emma-Laden", Schuhmacherwerkstatt, Simmermacherwerkstatt, Schreinerwerkstatt, Holzdreherei, Zigarrenmacherei und Schmiede. Im Kellergewölbe des Museums konnte man eine repräsentative Auswahl der Gerätschaften der Landwirtschaft der Vergangenheit besichtigen.

Die Sagen über den Rodensteiner zusammen mit allgemeinen Informationen zum Rittertum wurden im mittleren Raum der ersten Etage behandelt. Hier konnte man ein Kettenhemd, verschiedene Arten von Helmen und ein anderthalbhändiges Schwert anschauen.

Gegenwärtig ist das Museum geschlossen, damit die nötigen Inventarisierungsarbeiten durchgeführt werden können. Die meisten landwirtschaftlichen Geräte ergänzen jetzt der Sammlung des Gruberhofs in Groß-Umstadt. Auch weitere größere Drehbänke wurden an die Spender zurückgegeben, um die Erneuerung des Museums zu ermöglichen.

Trotzdem war zum Weihnachtsmarkt am dritten Advent 2017 das Museum mit verschiedenartigen Angeboten offen (siehe oben).